Nach Erfahrungen, die er als Schiffsjunge in den Ferien auf Frachtdampfern macht, verpflichtet er sich nach Abschluss des Gymnasiums für mehr als zehn Jahre professionell dieser Tätigkeit. Ausgehend vom Schiffsjungen erlernt er das Handwerk durch alle Stufen und erhält schliesslich die Lizenz als Zweiter Decksoffizier. Durch diese Tätigkeit lernt er Küsten und Häfen aller Meere kennen und kommt mit Realitäten in Berührung, die ihn auch heute noch sich in sozialen und humanitären Bereichen engagieren lassen. Doch der Ruf der Erde bleibt stark, so dass er sich stets gegen November einschifft und im Folgesommer wieder von Bord geht, um sich keine einzige Weinlese der noch „jungen“ Cantina Monti entgehen zu lassen. Ende der 80er-Jahre fasst er im Tessin wieder Wurzeln, bezieht in den Weinhängen der Ronchi von Cademario ein Rustico, wo er mit seiner Frau und den beiden Kindern lebt, um dann mit dem Vater eine Treuhandgesellschaft zu gründen. Er besucht kantonale Weinbau-Kurse, geht ans Önologische Institut der Universität von Bordeaux und nach Beaune, wobei er sich auf die Kellereiarbeit konzentriert. Vor einigen Jahren hat ihm der Vater Sergio die Zügel des Unternehmens übergeben, ein Übergang, der reibungslos und natürlich ablief, basierend auf der perfekten Übereinstimmung über die Philosophie der Cantina Monti.